Touristik & Incentive

Marseille zur Tour de France

09 Februar
2018

Nora Lützenkirchen

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Im Rahmen eines Austausches mit dem Marseille Tourist Office, durfte ich bereits im Juli 2017 diese wundervolle und vielfältige Stadt kennen lernen. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich Marseille bis dato nicht als Reiseziel Nummer 1 auf meiner Liste. Es stellte sich jedoch recht schnell heraus, dass es dazu keinen Grund gibt.

Freitag, 12:55 Uhr, Ankunft am Flughafen Marseille Provence.

Ein einheimischer Fahrer begrüßt mich charmant auf Französisch und nimmt mir meine Reisetasche ab. „Bienvenue à Marseille!"

Nach einer ca. 50 - minütigen Fahrt erreiche ich meine schicke Unterkunft für die nächsten zwei Nächte – das 4-Sterne-Hotel Radisson Blu Marseille Vieux Point, direkt am Hafen von Marseille gelegen. Die Terrasse des Hauses bietet die ideale Kulisse für einen ausgiebigen Lunch mit wundervollem Blick über den Hafen und das geschäftige Treiben der Bootsbesitzer.

Gegen 15:00 Uhr steigen die Temperaturen auf über 25 Grad. Um nicht ins Schwitzen zu geraten, lassen wir uns den kühlenden Fahrtwind im „le petit train“ – dem kleinen Zug auf Rädern – um die Nase wehen und gelangen so gemütlich zu „Le Panier“, dem historischen Distrikt Marseilles.

Locomotive du train touristique Marseille 2009

Im malerischen Innenhof eines alten Stadthauses kehren wir in ein traditionelles, kleines Restaurant ein. In dieser beeindruckenden Kulisse probieren wir lokale Produkte und versuchen uns am Erraten der schmackhaften Zutaten.

Anschließend geht es gestärkt zurück ans Meer. Eine Besichtigung des „MuCEM“ ist der nächste Punkt auf unserem Programm. Das „Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers in Marseille“ wurde 2013 anlässlich der Ernennung Marseilles zur Kulturhauptstadt Europas eröffnet und ist bereits von außen durch sein komplex verwobenes Beton-Gehäuse eine Sehenswürdigkeit.

MuCEM

MuCEM 2

Um alle Facetten dieser Stadt kennen zu lernen, darf natürlich der Besuch in einer traditionellen Seifen Manufaktur nicht fehlen. In dem kleinen versteckten Lädchen riecht es wundervoll nach Sauberkeit und Omas Waschlauge. Ein kleines Stück der kostbaren „Savon de Marseille“ dürfen wir sogar selber schneiden, stempeln und als Andenken mit nach Hause nehmen. Ein ganz besonderes Souvenir!

Seifen

Am Abend nehmen wir an einer sehr interessanten Konferenz im „Palais de la Bourse“ zum Thema „Sport, der Schlüssel für wirtschaftliche Attraktivität“ teil. Das 1860 errichtete Gebäude beherbergt die im Jahre 1599 gegründete und damit älteste Industrie- und Handelskammer von Frankreich.  

Palais de la Bourse

Man merkt der Stadt förmlich die Aufregung vor dem morgigen Tag und somit dem Start der letzten Etappe der Tour de France an. Keine Unterhaltung dreht sich mehr um etwas anderes als um das Fahren eines Zweirades.

TourdeFrance

Nach der Konferenz lassen wir den Abend in einem der zahlreichen, aber doch individuellen Restaurants am Hafen ausklingen und trinken, wie die Einheimischen, einen Pastis.

Samstag, 09:00 Uhr, nach einem ausgiebigen Frühstück geht es hinaus auf das glitzernde Mittelmeer.

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Eine private Tour auf einem schicken Boot in der Bucht von Marseille zeigt uns eine weitere Seite dieser vielfältigen Stadt. Bei einem kühlen Getränk auf Deck genieße ich die Sonne und den Ausblick auf die vorbeiziehende Küste.

Am „Pointe Rouge fishing port” legen wir an und steigen nahtlos in den Bus, der uns zum „Orange Vélodrome“, dem beeindruckenden Stadion von Marseille bringt. Hier kommen wir in den Genuss der VIP-Lounge, mit einem unglaublichen Blick auf das Geschehen und die einfahrenden Radler. Dieses aufregende Spektakel lässt uns glatt die Zeit vergessen. Um rechtzeitig zu unserem abendlichen Event zu gelangen, ist Eile geboten – eine Polizeieskorte lotst uns durch die Innenstadt.

Um 20:00 Uhr erklimmen wir den Berg zum „Palais du Pharo“. Die kaiserliche Residenz, die jedoch niemals vom Kaiser bewohnt wurde, ist heute ein Zentrum für Events und Kongresse mit Platz für insgesamt 2.500 Personen. Oben angekommen werden wir mit einem traumhaften Blick über die Stadt belohnt. Im Laufe des Abends kommen wir in den Genuss eines mehrgängigen Menüs einheimischer Spezialitäten. Die Hauptstadt der Meeresfrüchte serviert zum ersten Gang eine köstliche Bouillabaisse.

Palais du Pharo

Sonntag, 11:00 Uhr, Tag der Heimreise. Marseille verabschiedet sich mit bestem Wetter und ich bin mir sicher: ich komme wieder!

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